ATV Dorstfeld und ASC 09 sind die Gejagten

Handball: Die Auslosung zu den DOKOM21-Titelkämpfe um die Dieter Gohmann Gedächtnis Pokale lassen auf reizvolle Spiele und viel Spannung hoffen.

Von Peter Ludewig Die Dortmunder DOKOM21 Handball-Stadtmeisterschaften um die Dieter Gohmann Gedächtnis Pokale werfen ihre Schatten voraus. In den Räumlichkeiten der Kronenbrauerei fand am Mittwoch die Auslosung zu den diesjährigen Titelkämpfen statt.

Die Mammutveranstaltung mit insgesamt 33 Teams wird sich in seiner organisatorische Struktur unverändert präsentieren. Vorgeschaltet werden am 19. August in den Hallen Asseln und Hacheney fünf Qualifikationsturniere bei Männern und Frauen. Die Gewinner gesellen sich in der Zwischenrunde am 25. August in den Hallen Dorstfeld und Aplerbeck zu den gesetzten ranghöchsten Klubs. Die anschließende Endrunde nach dem gängigen Muster der vergangenen Jahre mit den Halbfinals und Finals geht an der Schweizer Allee in Aplerbeck, ausgerichtet vom ASC 09, über die Bühne. Bedauerlicherweise bewegt sich der Höhepunkt des Turniers zur großen Enttäuschung des Organisationskomitees mit Kai Ruben, Yvonne Stille, Bea Klein und Marc Köhnke mit großer Wahrscheinlichkeit erneut auf Kollisionskurs zum ersten Fußball-Bundesligaspiel der BVB-Profis gegen RB Leipzig.

BVB mit Verbandsligateam Als Titelverteidiger und Gejagte nehmen der Landesligist ATV Dorstfeld bei den Männern und die Oberligafrauen des ASC 09 das Rennen auf. Denen gebührt in Abwesenheit von Borussias Drittliga-Frauen zweifelsfrei erneut die Favoritenrolle. Allerdings wird sich der BVB mit seinem mittlerweile leistungsorientiert aufgestellten Verbandsligateam auf den Weg machen und könnte dem Abonnementmeister durchaus gefährlich werden.

Der Männerwettbewerb um die begehrte Trophäe verspricht deutlich größere Ausgeglichenheit und entsprechend mehr Spannung. Leicht favorisiert sind der personell neu aufgestellte Verbandsligist OSC als Dortmunds Nummer eins und der aufstrebende und hoch einzuschätzende Verbandsliga-Aufsteiger TuS Westfalia Hombruch.

Ein Endspiel um die Krone zwischen den beiden ranghöchsten Vereinen wird es aber auslosungsbedingt auf keinen Fall geben . Erledigen beide ihre Zwischenrunden-Hausaufgaben erfolgreich, würde der reizvolle Vergleich bereits im Halbfinale stattfinden.

Als gesellschaftlicher Höhepunkt beschließt einmal mehr die unverzichtbare Handball-Kultparty das Großereignis. Gefeiert und abgetanzt wird am Endrundenspieltag ab 22 Uhr erneut im FZW.

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